Bischof Klaus Krämer weihte den Altar in Mariä Himmelfahrt 

Rund 300 Menschen kamen am ersten Fastensonntag zum festlichen Pontifikalamt in die Kirche Mariä Himmelfahrt um die Neueröffnung des Kirchenraums und die Altarweihe mitzufeiern.

Gebet und Gottesdienst verbinden Himmel und Erde

Im Mittelpunkt der Feier stand die Weihe des neuen Altars. In einem eindrucksvollen Ritus wurde er gesalbt und feierlich in Dienst genommen. Zu den symbolträchtigen Momenten gehörte das Entzünden des Weihrauchs auf dem Altar: Der aufsteigende Duft und Rauch machten sinnlich erfahrbar, dass Gebet und Gottesdienst Himmel und Erde verbinden.

Teilen und Vertrauen eröffnen neue Möglichkeiten

In seiner Predigt zeigte sich Bischof Krämer dankbar und erfreut über den neu gestalteten kirchlichen Ort. Zugleich richtete er den Blick nach vorn. „Auch wenn wir künftig mit weniger Mitteln und Ressourcen auskommen müsse, können wir die Herausforderungen mit Zuversicht angehen. … Er hoffe, dass Mariä Himmelfahrt zu einer Kraftquelle werde – für die Gemeinde, für den gemeinsamen Weg und für den gesamten Stadtbezirk.“

Ein Raum für Glauben, Abschied, Begleitung und Hoffnung

Auch Christian Hermes, Stadtdekan in Stuttgart, würdigte die Neuausrichtung des Kirchengebäudes. Er sprach von einem einzigartigen Konzept, das hier verwirklicht werde: Künftig wird die Kirche nicht nur von der Gemeinde genutzt, sondern auch vom Hospiz St. Martin und dem angrenzenden TrauerZentrum. Damit entstehe ein wichtiger Ort für Degerloch und die ganze Stadt – ein Raum für Glauben, Abschied, Begleitung und Hoffnung.

Juliane Löffler, die Leiterin des Trauerzentrums, brachte ihre große Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck. Die Mitarbeitenden des Trauerzentrums dürften diesen heiligen Ort künftig für ihre Arbeit mit Trauernden nutzen – ein starkes Zeichen der Verbundenheit von Seelsorge, Begleitung und liturgischem Leben.

Mit der Weihe von Mariä Himmelfahrt beginnt damit ein neues Kapitel: als Gottesdienstraum, als Ort der Trauerbegleitung und als geistliche Kraftquelle mitten im Stadtteil.

Text (gekürzt): Nicole Höfle, Stadtdekanat

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